Danke und Richtigstellung
Liebe Freunde,
liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
nachdem sich der Pulverdampf vom Sonntagabend etwas gelegt hat, möchte ich mich zunächst noch einmal bei denen bedanken, die eine neue Politik für Bad Emstal auf den Weg bringen wollten und mich deshalb in meiner Kandidatur unterstützt haben. In den beiden vergangenen Tagen haben mich einige Aufmunterungen erreicht.
Diese Solidarität in Stunden der Niederlage tut gut.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch einige Punkte richtig stellen, die in der Presse, um es höflich zu formulieren, sehr verkürzt dargestellt wurden:
· So wurde berichtet, dass ich dem Amtsinhaber nicht gratuliert habe. Zwar wäre mir das nach dem gegen Ende recht unfairen Wahlkampf auch nicht leicht gefallen, doch hätte ich dies selbstverständlich getan, wenn man mir im Vorfeld aus dem Lager von Bürgermeister Pfeiffer nicht zu verstehen gegeben hätte, dass ich „im Rathaus nicht erwünscht“ sei.
· Weiterhin wurde ich mit den Worten zitiert „mein Leben geht weiter, das von Bad Emstal nicht“. Dabei wurde der nicht unwichtige Halbsatz unterschlagen: „…wenn hier nicht miteinander gesprochen wird.“
· Drittens habe ich nicht gesagt, dass ich gehofft habe, „dass sich Bad Emstal für Intelligenz entscheidet“. Auch hier hätte der Vollständigkeit halber ergänzt werden müssen, dass ich intelligente Lösungen für die Gemeinde eingefordert habe. So musste zwangsläufig der Eindruck entstehen, dass ich meinen Mitbewerber oder gar die Wählerinnen und Wähler als dumm darstellen wollte.
Liebe Freunde, auch wenn ich die geworfenen Eier gegen mein Wahlinformationsbüro in der Kasseler Straße locker wegstecke, auch wenn ich damit leben kann, dass die „Mobilisierungs-Herzen“ an den Haustüren am Wahlsonntag von irgendeiner „außerirdischen Macht“ abgehängt wurden und auch wenn ich mit der üblen Nachrede leben kann, ich hätte Jugendliche mit Alkohol abgefüllt, was nicht der Wahrheit entspricht (siehe dazu meine ausführliche Stellungnahme auf dieser Homepage), war es trotzdem eine schwere Niederlage, die ich nicht so einfach wegstecken kann.
Der Gemeinde Bad Emstal, die ich während der Monate meines intensiven Wahlkampfes kennen- und schätzen gelernt habe, wünsche ich alles erdenklich Gute. Der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung wünsche ich, dass sie ihrem Auftrag der parlamentarischen Kontrolle des Bürgermeisters noch konsequenter nachkommt und ihn nicht ungehindert den Stillstand verwalten lässt.
Ach ja: Und danke den Wählerinnen und Wählern in Riede, die mir immerhin einen kleinen Sieg in ihrem Ortsteil beschert haben.
Ihre/Eure
Meike Werther
Danke !
Liebe Bad Emstalerinnen und Bad Emstaler,
Sie haben einen Bürgermeister gewählt, Sie haben Ihre Entscheidung getroffen.
Ich möchte mich bei den vielen Wählerinnen und Wählern, die mir ihre Stimme gegeben haben, ganz besonders herzlich bedanken. Die vergangenen Monate waren für uns alle eine wesentliche Erfahrung, eine große Anstrengung, die mich in meiner politischen Arbeit stärken werden.
Besonders bedanken möchte ich mich auch bei den Frauen und Männern der Sozialdemokratischen Partei Bad Emstal, der Partei Bündnis 90/DIE GRÜNEN, den beiden Initiativen, die für mich eingetreten sind und meine Kandidatur unterstützt haben.
Ich wünsche Ihnen bei der Bewältigung der künftigen Aufgaben für Ihre Gemeinde alles Gute und viel Erfolg.
Herzlichst
Ihre Dr. Meike Werther